Myasthenia gravis (MG) beschreibt eine autoimmune neuromuskuläre Erkrankung, welche das Zusammenspiel von Muskeln und Nerven beeinträchtigt. Menschen mit dieser Krankheit leiden unter zunehmender Schwäche der willkürlich kontrollierten Muskulatur. Medikamente wie Anticholinergika und immunsuppressive Medikamente können helfen, die Symptome zu reduzieren. Manchmal kann eine Operation dabei helfen die Krankheit zu kontrollieren.
Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung, welche eine zunehmende Schwäche in den willentlich kontrollierten Muskeln verursacht. Sie tritt auf, weil das körpereigene Immunsystem eine essentielle Struktur, die n-Acetylcholin-Rezeptoren, zur Kommunikation zwischen Nerven und Muskeln angreift.
Myasthenia gravis ist eine Art von Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise gesundes Gewebe angreift. Bei Menschen mit MG produziert das Immunsystem Antikörper, welche fälschlicherweise die Muskelzellen beim Erhalt von Informationen seitens der Nervenzellen blockieren. Die genaue Ursache für die Fehlleitung des Immunsystems ist jedoch unbekannt. Antikörper gegen Strukturen des Thymus, wie sie bei einem Thymustumor häufig vorkommen, können eine Rolle spielen. Es kann Menschen jeden Alters betreffen. MG kommt bei Frauen häufiger als bei Männern vor. Das Hauptsymptom von MG ist Schwäche aller willkürlich kontrollierten Muskeln (Der Herzmuskel und die sogenannte glatte Muskulatur, wie sie in vielen inneren Organen vorkommt, zählen nicht dazu). Es kann dadurch zu folgenden Symptomen führen: genereller Kraftverlust, Schwierigkeiten beim Atmen, Kauen, Sprechen, Schlucken, im Weiteren ein gesenktes Haupt, Gesichtslähmung, Erschöpfung und Heiserkeit. Die Muskelschwäche macht sich im Anfangsstadium insbesondere an den Augenmuskeln bemerkbar durch Doppeltsehen und hängende Augenlider.
Es gibt keine vollständige Heilung für MG. Jedoch kann eine angemessene medizinische Behandlung helfen, die damit verbundenen Symptome zu reduzieren. Einige Ärzte empfehlen eine Änderungen des Lebensstils, beispielsweise mit ausreichend Ruhe und die Vermeidung von Stress und Hitzeeinwirkung, welche die Symptome verschlimmern können. Medikamente kommen häufig zum Einsatz, um die Symptome zu lindern. So können beispielsweise Anticholinergika wie Pyridostigmin oder Neostigmin die neuromuskuläre Übertragung und die Muskelkraft verbessern. Immunsuppressiva wie Prednison, Cyclosporin, Mycophenolatmofetil, Azathioprin und Tacrolimus können verwendet werden, um die Produktion von abnormalen Antikörpern zu unterdrücken. In einigen Fällen kann eine chirurgische Entfernung des Thymus den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen.
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