Als Angststörung werden psychische Störungen bezeichnet, bei welchen die Betroffenen Angst vor unspezifischen Auslösern oder vor bestimmten Gegenständen oder Situationen haben und dadurch im ihrem Alltag eingeschränkt werden.
Es werden zwei Grundtypen von Angststörungen unterschieden. Einerseits beschreibt man eine situationsspezifische Angststörung (sogenannte Phobie), welche im Rahmen von definierten Situationen oder durch Objekte ausgelöst wird (beispielsweise Spinnenphobie oder Platzangst). Andererseits spricht man von situationsunspezifischen Angststörungen, worunter die Panikstörung und generalisierte Angststörungen gezählt wird, wobei Panikstörungen nur kurzzeitig andauern, plötzlich beginnen, körperbezogenen Befürchtungen betreffen (zum Beispiel Angst zu sterben oder zu ersticken) und mit ausgeprägten körperlichen Beschwerden einhergehen. Generalisierte Angststörungen dauern hingegen über mehrere Monate und sind durch Anspannung, Sorgen und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse charakterisiert.
Angststörungen zählen zu den häufigsten psychiatrischen Störungen. Das Risiko einmal im Leben daran zu erkranken, beträgt etwa 10-15%. Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen. Angststörungen gehen oft mit Depressionen und Medikamentenmissbrauch einher. Der Betroffene leidet an einer Angst, welche mit körperlichen Beschwerden einhergeht. Es kommt zu Herzklopfen, Herzrasen, Atemnot, Schwindel, Benommenheit, Hitzewallungen, Kälteschauern, Schweissausbrüchen, Mundtrockenheit, Zittern und Kribbelgefühlen. Infolge der Angst kommt es zu einer Vermeidungshaltung mit Davonlaufen oder bei langdauernden Ängsten in Form von sozialem Rückzug.
Angststörungen sind mit Konfrontationstherapie relativ gut zu behandeln. Häufig ist eine alleinige Verhaltenstherapie ausreichend. Ausserdem kann unterstützend eine antidepressive Therapie erfolgen. Eine Panikattacke versiegt oft spontan wieder. Dazwischen sollte der Patient psychotherapeutisch begleitet und nach Bedarf Antidepressiva eingesetzt werden. Das gleiche gilt für generalisierte Angststörungen.
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